Herzlich willkommen bei den Oberpfälzer Parforce Hornbläsern
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| Die Oberpfälzer Parforcehornbläser nach einem Konzert auf Schloss Guteneck bei Nabburg |
Engagierte
Amateure der Jagdhornbläserei gründeten 1989
die Oberpfälzer Parforcehornbläser in Burglengenfeld.
Das Ziel der aus 12 Bläserinnen und Bläsern bestehenden
Gruppe ist die konzertante Interpretation historischer und
zeitgenössischer Jagdmusik , wie sie früher an den
großen kaiserlichen, königlichen und fürstlichen Höfen
von speziellen "ralleys trompes de chasse" gepflegt
wurde und wie sie heute noch bei großen Jagden und
festlichen jagdlichen Anlässen geblasen wird.
Das Parforcehorn ist als Naturhorn ein schwierig zu
beherrschendes Instrument. Alle Töne
sind Naturtöne und müssen durch entsprechenden
Lippenansatz geformt werden. Es wurde im späten
17. Jahrhundert in Frankreich entwickelt.
Der Marquis de Dampierre als Oberstjägermeister am Hofe Ludwig XV vervollkommnete
den
Gebrauch des Parforcehorns bei den höfischen Hetzjagden und komponierte selbst
viele bis heute geblasene Jagdsignale. Gleichzeitig wurde das Parforcehorn von
J.B. Lully und später von
J. P. Rameau bereits in der Orchestermusik eingesetzt.
Ein Schwerpunkt des Parforcehornblasens war die jeweils
vor den Jagden gehaltene Hubertusmesse, die als "Grande Messe solennelle de Saint Hubert" komponiert von
J. Cantin in den 20er Jahren unseres Jahrhunderts auch
von den Oberpfälzer Parforcehornbläsern aufgeführt wird.
Die Oberpfälzer Gruppe ist mehrfacher bayerischer Meister
im Parforcehornblasen des BJV-Wettbewerbes und auch auf
internationalen Konkurrenzen im Ausland sehr erfolgreich.
Das Repertoire der Gruppe umfasst Jagdmusik aus Frankreich,
Deutschland, Böhmen und Österreich.
